im „Anfragsbureau".
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ich mich nach Kräften bemüte, das damals noch junge Institutmit Tat und Wort zu heben. Die Folge war, daß Hr. v. A.mir nicht einmal, sondern wiederholt sein Wort darauf gab,er werde, weun die Stelle eines Conservators zu besezen sei,Niemand anderen als mich hiezu bestimmen.
Als nun die Zeit hiezu kam und ich den Hrn. Baron ansein Wort zu erinnern mir erlaubte, wies er mich au denMinister v. Koch, mit welchem er schon gesprochen habe. Ichmachte diesem meine Aufwartung und erlaubte mir zu fragen,ob die Stelle schon vergeben sei, oder ob ich mit einem Ge-suche noch Aussicht habe? Der Herr Minister aber für michmit den barschen Worten an: Der Minister ist keinAnfragsbureau! und öffnete die Türe. Ich bekenne, daßmir, so lange ich das Unglück hatte, suppliziren zu müssen,eine solche Sottise noch nicht begegnet war, und bedauere nur,daß Herr v. Koch nicht mer lebt, um ihm hiemit meinen Dankdafür zu Füßen legen zu können. Nach der Hand erfur ich,daß die Stelle damals längst besezt war und zwar nicht ein-fach, sondern doppelt, und dieß durch zwei arme Diener desHerrn, denen ich ir Glück wol gönne. —
Ich könnte noch ein halb Duzend weitere Versuche, inmeinem „thencrn Vaterlande" eine entsprechende Stelle zu er-halten, hier beibringen, ich könnte insbesondere noch das son-derbare Schicksal erzälen, welches eine alleruntertänigste Bitteund Vorstellung hatte, die ich einmal allerhöchsten Ortesniederzulegen mich erkünte, ich unterlasse es lediglich aus Rück-sichten der Erfurcht und des Anstandes, die es verbieten, auchnur den Schatten der Schuld auf Personen zu werfen, dievielleicht den Körper dieses Schattens gar nie zu Gesicht be-kommen — ich erlaube mir lediglich am Schlüsse dieser Ex-kursion die Frage, ob derlei Erfarungen geeignet waren, den