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Schicksale des
einmal ein politisches Blatt, den „Münchener Omnibus" her-ausgegeben, wobei ich nicht blos gewonnen, sondern auch ver-loren habe— verloren: mein gutes Geld und gewonnen:einen gründlichen nidpris vor dem zeitungslesenden Publikumund noch mer vor den sogenannten Literaten. Ich könnte auchnoch der historischen Zeitschrift „Vaterlandsfreund" erwäneu oderder „Chronik von Rosenheim", die ich im Auftrage der Stadtanno 1860 schrieb, vielleicht auch des „Stammbuches desdeutschen Adels", das in vier Foliobänden 1860—66 er-schien, ich will aber den Leser nicht mit diesen Dingen längeraufhalten und es einem künftigen Biografen überlassen, allemeine unsterblichen Werke zusammenzusuchen und zu ver-zeichnen. Ich unterlasse auch von meinen ziemlich bedeutendenReisen (außer der obenerwäuteu amerikanischen), von Aben-teuern und anderen, mitunter tollen Geschichten, von Jubelund Elend, die ich mit Hilfe eines fast unverwüstlichen Humorsdurchgemacht und zum Teil wol selbst veranlaßt habe, zu er-zälen, ich will nur einer einzigen tollen Idee erwänen, die michplagte und die ich viele Jare mit mir herumtrug, nemlich derIdee, daß der Staat Bayern die Verpflichtung habe, einenbayerischen Gelerten und dazu noch den ersten und einzigenseines Faches in ganz Deutschland, an geeigneter Stelle zuverwenden; denn, wenn auch Wissenschaft und Kunst, dieseschönsten Blüten des menschlichen Geistes, nur dann so rechteigentlich zur herrlichen Frucht reifen, wenn sie die goldeneSonne des Mäcenatenthums bcscheint, so wirkt doch der sil-berne Tau der Republik nicht minder erquickend und belebend.
Meine Tollheit ging nun zwar nicht so weit, mir einzu-bilden, man werde für mich meiner Wissenschaft zu Liebe etwastun, aber ich dachte mir, man werde mir, obgleich ich meine