des Iloiullliseben Institutes.
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die Sammlungen authentischer Wappen bürgerlicher Fami-lien und Ursprungsnotizen derselben auS Urkunden, Siegeln,Grabsteinen :c. zu vervollständigen. Läge es aber in meinerMacht, Wappen- und Adelsbriefe zu erteilen, so würde ich inmeinem Einkommen mit keinem Staatsrat tauschen. Immer-hin halte ich es für eine Erensache, daß das tler.riaisolls In-stitut nach Kräften dem Unfuge steuere, der zum Schadender historischen Wissenschaft unserer Nachkommen von unwis-senden oder gewissenlosen Wappenmalern und Siegelstecherngetrieben wird, indem sie beliebige gleichlautende adeliche Wap-pen one Weiteres den bürgerlichen Familien als ire „Stamm-wappen" oktroiren und inen gelegentlich noch den Span inden Kopf sezen, sie seien von Adel und es läge nur an inen,dieß geltend zu machen. — Indem ich schließlich noch erwäne,daß das Institut auch auf künstlerischer Seite zur Verbesse-rung des Geschmackes in heraldischen Produkten auf Siegeln,Denkmälern, Lurusgegenständcn, Damenarbeiten u. s. w., sowiezu historischen Gemälden :c. schon unendlich vieles geleistethat, indem es stil- und regelrechte Entwürfe lieferte, erlaubeich mir, mich auf das beigegebene gedruckte Programm des-selben zu berufen und insbesondere einer erenvollen Wür-digung, welche den Leistungen des lloraickiselien Instituts inden „Mittheilungen der k. k. Central-Commission in Wien"1366 aus des Feder des fachkundigen Hrn. E. v. Franzens-huld gezollt worden ist, dankbarst zu gedenken. —
Ich muß zur Vervollständigung meiner schriftstellerischenLaufban noch bemerken, daß ich keineswegs blos auf demFelde der Heraldik und Genealogie gearbeitet, obwol das, wasich hier getan habe, genügte, ein tätiges Menschenleben aus-zufüllen, ich habe nicht nur in viele Zeitschriften historische,kritische und belletristische Aufsäze geliefert, sondern auch selbst
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