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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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Nuzen und Leistungen

des Nuzens, der durch ein solches Institut dem Publikum ent-stehen werde.

DiesesHeraldische Institut", mit welchem ich später einenVerlag und eine lithographische Anstalt verband, aus welchenu. a. die Prachtfarbendruckwerkedie Wappen der bayerischenStädte" und dasOriginalmusterbuch", auch viele kleinereBilder, wie der Gegentitel zu diesem Buche, der Titel zuv. d. Netten's Geschichte von Geldern u. s. w. hervorgegangensind, und welches durch einen Kommissionär in Leipzig mitdem deutschen Buchhandel in Verbindung stet dieses In-stitut hat in wissenschaftlicher und künstlerischer Bezieung be-reits ein solches Renommee erlangt, daß ich und darüberkönnen die gewisscnhaftest gefürten Geschäftsbücher die Beweiseliefern mit Recht sagen kann, es gäbe keinen Weltteil, dervon zivilisirten Nationen bewvnt ist, aus dem nicht schon An-fragen und Aufträge eingelaufen seien. Behörden wie Pri-vate wenden sich mit gleichem Vertrauen an dasselbe und esist in den allermeisten Fällen anch gelungen, die gestellte Auf-gabe befriedigend zu erledigen. Freilich werden mitunter An-fragen und Verlangen gestellt, deren Beantwortung und Erfül-lung außerhalb der Kräfte der Möglichkeit stehen, und nament-lich belieben gar Manche sich erst dann an das heraldische Institutzu wenden, wenn sie zuerst alle Archive und Bibliotheken be-reits abgestapelt haben, um dann für eincu ganzen Thalernoch einen Wagen voll unentdecktcr Neuigkeiten zu verlangen.Ich muß es der Warheit zur Steuer bekennen, daß der Adelmit wenigen Auönamen Hund je höher desto eher) pekuniäreOpfer scheut und gerne mit Artigkeiten bczalen möchte, wärcndder Bürgerstand in dieser Bezieung sich ungleich verstän-diger und reeller erweist; ich habe daher auch seit Bestehendes Institutes ein hauptsächliches Augenmerk darauf gerichtet,