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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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Gründung des Herald. Institutes.

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Ich schweige von den unzäligen Briefen, welche ich seitBetreten meiner Autorenban, insbesondere wärend der Heraus-gabe des oftgedachten Werkes erhielt, und erwäne nur, daßdie Merzal höchst egoistischen Inhalts war und nur die ver-schwindende Minderheit der Briefe uneigennüzige Beiträge ent-hielt. Die erstere Sorte begann regelmäßig mit Weirauch-wolken, die mir, der ich die Schmeichelei gründlich hasse, garoft die Luft des Zimmers und den Appetit verdarben. Wassoll ich erst von denjenigen Zusendungen sagen, welche umfang-reiche Manuscripte enthielten, begleitet von der Bitte, siedurchzugehenund dem hochschäzbarsten Urteile zu unter-breiten" , oder welche Recherchen von ungeanter Ausdenungüber irgend eine Familie oder Person sich erbaten mit der Zu-sicherungunbegränzter H ochachtung und Dankbarkei t".Rechnet man dazu noch die vielen Besuche mit mündlichenAnliegen, so darf man wol glauben, daß meine Dienstfertig-keit und meine Zeit gewiß hinreichend mißbraucht worden seien.Da aber weder ich noch andere vonHochachtung und Erge-benheit" leben können und ich in Amerika das timo ls monez-oft genug gehört und erprobt hatte, ersann ich nach jarelangerGeduld endlich ein Mittel, diesen indiskreten Zumutungen inanständiger Manier auszuweichen. Ich legte der kgl. Regie-rung den Plan zur Gründung einer wissenschaftlichen undkünstlerischen Anstalt vor, welche die Aufgabe haben sollte,unter meiner Leitung und Verantwortlichkeit Arbeiten, Anfra-gen und Aufträge genealogisch-heraldischer Richtung gegenfestgesezte Taren zu erledigen. Diese Anstalt sollte den Namen:Herullliseüos I»8titut füren und dieser auch als F i r IN ain das Firmenregister eingetragen werden. Unterm 19. Juni1861 erfolgte die kgl. Genemigung in Anbetracht meiner bis-herigen Leistungen guf diesem Gebiete und in Berücksichtigung

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