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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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Baukenkurs.

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Itumaniora studirt hatten, war die Behandlung von Seitevieler Professoren mitunter empörend. Den ärgsten Schul-meister spielte der in den jüngsten Tagen erst verstorbeneProfessor, spätere Rektor der Anstalt vi-, Alexander. Da-gegen könnte ich den Professoren Kaiser (Chemie), Metz-ger (Architektur), Bauern fei nd (Jngenieurwesen) nurRinnendes nachsagen. Sie erten sich selbst, indem sie ire Zu-hörer erteu. Möge der Himmel sie dafür mit eiuem langenLeben segnen!

Ich darf erwänen, daß ich wärcnd meiner Studienjarenie zu den mittelmäßigen, sondern immer zu den bessern undbesten Schülern gehörte. Die gedruckten Cataloge geben hiefürdie Beweise. Nur den rein mathematischen Fächern als Dif-ferenzial, Integral, analytische Mechanik u. s. w. konnte ichnie einen Geschmack abgewinnen. Dagegen arbeitete ich mitwarer Lust in der Architektur, Chemie, Physik und im Jnge-nieurfach. Im Jare 1847 war der theoretische Konkurs, denich bei einem Haar nicht bestand. Dieses Haar war wiedergedachter Professor A., der bei dem Konsilium nach der münd-lichen Prüfung (in welcher bekanntlich 8 9 Professoren inzwei Stunden mer fragen können, als achthundert Candidatenbeantworten) bei Gleichheit der Stimmen zu meinem Un-gunsten sich aussprach mit den Worten: Er ist jung genug,er soll's nur nochmal machen! Dieses Votum entschied. Ichmuß mein mündliches Examen demnach wol schlimm be-standen haben, ich erinnere mich nur noch, daß ich durch ver-schiedene kniffige Fragen zulezt ganz decontenancirt wordenwar. Meine schriftlichen Arbeiten aber konnten nicht übelgewesen sein, weil mein Freund und Nachbar, dem ich siezum Abschreiben gelieen hatte, den Konkurs bestand. DerPedell und allseitige Vertraute, der das Konsilium belauscht