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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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Studien-

Wertvolle geraubt hatten. Der eine dieser Bursche bluteteauf dem Schaffst, der andere sizt lebenslänglich im Kerker.

Man mußte damals auf der Hochschule zwei Jarc Phi-losophie hören. Ich gedachte die nicht ser anstrengenden Stu-dien mit denen des Baufaches an der politcchnischen Schulevereinen zu können, ließ mich also auch immatrikulircn undmachte wirklich die vorgeschriebenen 5 6 Semestralexaminazur Zufriedenheit mit, obwol ich wegen der großen Entfernungzwischen den Lokalen beider Leranstalten die Kollegien an derUniversität nur spärlich besuchen konnte. Im zweiten Seme-ster des zweiten Jares entdeckte unser damaliger Rektor amPolitechnikum, Nr, Reindl, welcher zugleich Universitätspro-sessor war, diese Doppeleigenschaft als Eleve und Studentin einer Person, und nun mußte ich von Seiten beider Rek-toren die herbsten Vorwürfe hören, daß ich es wagte, zweiSchulen ans einmal absolviren zu wollen! Der erstere, Reindl,erklärte das philosophische Studium als einsmit dem Siekeinen Hund vom Ofen locken", der andere, Nr. Bölling er,war weniger heftig, meinte aber doch, ich verdiente, daß mirauch die frnerenerschlichenen Semester" gestrichen würden.So war es anno "/»» in Bayern. Heutzutage herrscht dochein etwas liberalerer Geist. Insbesondere war die polytech-nische Schule damals Hund noch bis in die neuesten Jare) einausgemachter Zwitter., Man könnte sagen, es sei eine plan-lose Anstalt gewesen, wenn nicht so viele Pläne innerhalb irerSäle fabrizirt worden wären. Die Eleven wurden wie Schul-knaben behandelt, alle Stunden verlesen oder mußten sich inPräsenzlisten einschreiben, Sonntags die Kirche unter Aufsichteines Professors besuchen, vierteljärlich beichten u. s. w. Dießfiel zwar den Knaben, die aus der Gewerbsschule gekommenwaren, nicht besonders schwer, für uns aber, die wir acht Jare