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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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Votum dcr Kammer,

zutragen und in Gegenwart des Ministers das Unrecht zubetonen, das man diesem Manne angetan. Die Kammerstimmte darauf einmütig dem Antrage des Nr. Ruland bei,dem um das Antiqnarium und dessen Ordnunghochverdienten Professor Joseph von Hefner inseiner Eigenschaft als Assistent dieser Sammlung eine 200 sl.jarlich betragende Remuneration zu gewären". Diese Satis-faktion war erend genug, um wenigstens den Schmerz dervorangegangenen Kränkung etwas zu betäuben, sie hatte leiderwenig praktische Folge mer, da ir Vollzug fast mit dem Todemeines Vaters zusammentraf. Dem Erenmanne Dr. Rulandaber sei der Dank unserer Familie hier wiederholt gezollt.

Welcher Menschenfreund sollte nicht schon in Münchenoder anderen größern Städten zuweilen mit Befriedigung denwoltätigcn Einfluß beobachtet haben, den die Kleinkinder-B ew ar-Anst alten auf die Gesittung und Erzieung derJugend unserer Arbeiterfamilien üben? Vielleicht hat hierund da ein Schulmann oder Pfarrer, sicher aber haben hun-derttausend von armen Müttern und Vätern den Nuzen dieserAnstalten, welchen sie irc noch nicht schulpflichtigen KinderTags über, wärend sie der Arbeit nachgehen, sorglos anver-trauen, um sie Abends mit elterlicher Lust wieder an ir Herzzu drücken, eingesehen sicher hat dieser und jener schon dasAndenken des Urhebers dieser Einrichtung gesegnet, aber we-nigen wird der Name dieses edlen Mannes bekannt gewordensein. Ich spreche es mit Stolz aus: dieser Name ist Josephvon Hefner und dieser edle Mann war mein Vater,edler wol als viele, über deren Wappen ncunperlige Kronenschweben und Fürstenhüte.

Im Jare 1833 gelang es dem beharrlichen Streben mei-nes Vaters durch eigene Mittel und anderen Woltäter Bei-