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Altbayerischer
ein Geldmann, Als er reich war, fand man, daß er, Rnffini,eigentlich „uralten Adels" sei, direkt von dem römischen Konsul?. 0. liulinns abstamme u. s. w. und zur unzweifelhaftenBestätigung gab man ihm deßhalb in sein adeliches Wappenals Helmschmuck die Büste dieses Konsuls, wie sich männiglichüberzeugen kann. Der gute Martin Einzinger v. Sin-zing hat in seinem Buche „Bayerischer Löw" (1762) einenbrillanten Stammbaum dieser Rnffini geliefert, man sagt ansDankbarkeit für in seiner Jugend genossene Unterstüzung.Dieser Herr v. Sinzing hatte ja auch die Marotte sein eigenesGeschlecht mit den (erloschenen) altbayerischen und österreichi-schen Sinz in gern v. Sinzing in Verbindung zu bringen,obwol er selbst xrimns knmiliae war. Er war aber auchultimus und starb als solcher 1798 zu München. Zwei Jarevor seinem Tode faßte die Akademie in der Sizung vom12. April 1796 den Beschluß, „dem blindgewordcnenHerrn von Sinzing, weil er bei gesunden Umständen derchurfürstl. Akademie vieles gearbeitet, einstweilen 30fl. Unler-stüzung zu bewilligen". —
* Rummel, A. 1570. F. 1705. Zu diesem Geschlechtgehörte der oben bei Lösen aufgeführte Herr v. R. auf Zantin der Oberpfalz. Man wollte den Ursprung dieser R. mitdem nürnberg'schen Ratsgeschlechte gleichen Namens in Ver-bindung bringen, obwol die Wappen ganz verschieden, dielezteren zwei Häne, die ersteren aber (als Namenwappen)die Zwillinge Romulus und Remus unter der saügendenWölfin füren. In der Tat aber verhält sichö so, daß JohannRummel, eines Jägers, Conrad R., zu Möringen in Schwa-ben Svn, ein Benediktinermönch war, dem die Zelle zueng wurde, so daß er eines Tages entsprang, lutherisch wurdeund im Jare 1546 des Stadtschreibers von Nördlingen