Briefadel,
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Graf v. R, in Rom. Von seinem Vater dem Grafen JohannAdam v. R., Landrichter in Monheim nnd seinen OheimenKarl nnd Alois Josef enthalten von Lang's Memoiren skan-dalöse Geschichten, die der Antiquarius zu wiederholen fürunnötig hält, abgesehen davon, daß sie mitunter mit derWarheit nicht gar zu nahe zu kommen scheinen,
* Reigersberg, A. 1635. F. 1705. G, 1803. GrafHeinrich v. R. war der lezte Reichskammer-Richter zu Wetz-lar, dann daher. Staatsminister. Er starb 95 Jare alt 1865.Ein Neffe desselben, der Graf August war gleichfalls Staats-minister nnd ist jezt Gesandter am wirtemberg. Hofe. Ergalt für einen Mann des alten Itegimo, und der Antiquariuserlaubt sich zur Karakteristik dieses Herrn u. a. eine Anekdoteanzufüren, die man sich von ihm erzälte. Als der Graf nochLandrichter in Wolfratshausen war, florirte die (mit-unter heilsame) Prügelstrafe ser. Einmal erkünten sich zweiBauernburschen, denen diese Ere widerfaren war, de» Land-richter bei der Regierung zu München deßhalb zu verklagen.Der Landrichter erhielt einen Verweis und brachte denselbensofort zur Kenntnißname der Appellanten. Er ließ sie rufen,las inen in Gegenwart des Gerichtödicners das Regierungs-dekret vor, wobei sich die Burschen wolgefälligen Lächelns nichtenthalten konnten, nnd befal inen dann kategorisch sich auf dieBank zu legen, worauf er one Verzug jedem 25 aufmessenließ, mit der Bemerkung: Nun habt ir euer Vergnügen ge-habt, jezt will ich das Meinige auch haben! —
* Russin, A, 1726. F. 1769. Der erste Ruffini kamals armer tiroler Obsthändler zu Zeiten Mar Emanuels nachMünchen und zwar bescheiden gor gocke» agosiotorum mit derKrare ans dem Rücken, Das Geschäft hat sich bald ver-größert, aus dem Obsthändler wurde ein Kaufmann und zulezt