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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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der vier Lande,

Rechte im Laufe des Buches uoch auöfürlichcn Bericht bringenwird, so sei hier nur die hist arisch-statistische Notizdas kurze Ergebniß einer langen müsamen nnd zeitraubendenForschung! angefügt, daß von den vier Nationen derReichs-Turniere die Schwaben und Rheinländer anZal die meisten Geschlechter schickten, die Bayern undFranken aber in der Minderzal blieben. Bei den Reichstur-nieren, d. h. in den lezten 6 Jaren vor 1487, waren vonBayern 80, Franken 87, Schwaben 115 und vom Rhcinstrom118 Namen und Wappen vertreten. Von diesen in runderZal 400 Turuiergeschlechteru blüen heutzutage (also nach 380Jaren) nur mcr gegen 90 und hievon zält der fränkischeAdel allein fast die Hälfte, »einlach 42 Familien, der alt-bayerische aber nur noch 14 Familien (einschließlich des re-gierenden und resp. herzoglichen Hauses Bayern). Nach einerziemlich genauen Zusammenstellung sind seit dem urkundlichenAuftreten des Turnieradels (welches wir auf durchschnittlich550 Jare von heute zurück annemen dürfen) vom altbayerischenAdel 0,27 Prozente in einem Jare erloschen, also ungefärein Geschlecht jedes 4te Jar. Nach der Warscheinlichkeitsrech-nung wird also bis etwa zum Jare 1925 keines unserer alt-bayerischen 14, und bis zum Jare 2000 auch keines derfränkischen mer am Leben sein. Das mag hart klingen,aber die Logik der Tatsachen und die llnerbittlichkeit der Zalenwird es entschuldigen. Zwischenfälle unvorhergesehener Naturmögen vielleicht die Berechnung in etwas alteriren, umstoßenwerden sie dieselbe kaum können und unfern Kindern undEnkeln allein bleibt es vorbehalten, sich davon zu überzeugen,tutto knisoo!

Der Turnicradel, dieß sei hier schließlich bemerkt,gilt nach dem hohen Adel (von welchem einzelne Geschlechterbegreiflich auch zugleich Turnierer waren) für den besten, ja

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