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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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XVII
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zur zweiten Ausgabe des ersten Bandes. XVII

Auffassung durch einige Hiebe Luft machen könne. Esliegt unter solchen Verhältnissen zu Tage, daß von einerwissenschaftlichen Unterlage der gedachten Besprechungnicht die Rede sein könne, deshalb will ich mich auch auseinzelne Bemerkungen des Rezensenten, aus welchen hervor-geht, daß ihm die Literatur der deutscheu Adelsgeschichte undfolglich auch der Unterschied zwischen bereits Bekanntem undUnedirtem fremd sei, nicht einlassen. Der Kritikus, welcherdie urkundlichen Angaben desAntiquarius" berichtigenwird, stet noch zu erwarten. Da wir aber in der Zeitder Gegensäze leben, so darf ich nicht versäumen, meineLeser auch mit einer Rezension bekannt zu machen, die vermögeder Stellung und Bedeutung ires Orgaues den direktenGegensaz zu dem obengenannten Fortschrittsparteilichenvertritt.

Es ist dies eine Besprechung in derAugSburger Post-zeitung", dem Orgaue der katholischen Partei in Bayern,und zwar in der Beilage Nr. 73 vom 8. Dez. vor. Jrs.

Die gelassene Art, in welcher dieß Organ über denAntiquarius" spricht und die eingehende Berücksichtigung,welche es dem Inhalte zuwendet, zeugen von ebensoviel Un-parteilichkeit als wissenschaftlicher Unterlage, welche auch,wenn sie nicht in der Lage sein sollte, ein fachmäßigesUrteil über ein bestimmtes Werk aufstellen zu wollen, dochhinlangt, um ein von einem Fachmanne geschriebenes Buchvon einem Journalartikel zu unterscheiden. Wenn der Re-zensent am Schlüsse seiner Besprechung auch die EinleitungdesAntiquarius" berücksichtigt, so tut er dies (im Gegen-säze zu jenen obengcschilderten Gönnern des Antiquarius,welche wie Jungeus auf iren Steckenpferden, mit furchtbaremHalloh und Peitschengeknall, darin herumreiten) mit der