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3 (1832)
Entstehung
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und von der Hofburg, im Namen des Prinzen, Besitz.Allein Fnrstcnberg hatte zur Zeit noch die Schatze unddie materielle Macht des verstorbenen Churfürsten in Be-schlag genommen, und war entschlossen, bloß der Gewaltzu weiche».

Die Feindseligkeiten zwischen dem Kaiser und LudwigXIV. nahmen demnach ihren Anfang, besonders, da auchnoch schwere Irrungen mit der Pfalz hinzugekommen. Dasals Veranlassung des Krieges von französischer Seite er-schienene Manifest gab die Verdrängung des Kardinalsals dritten Hauptgrund an. In der halboffiziellcn Schrifteines Anhängers desselben und des Königs wurde auchgeradezu behauptet, Leopold I. habe, der machiavclischcnStaatskunst des Hauses Habsburg getreu, durch seineEinmischungen in die kölnische Ehurwahl, nicht nur die-ses Erzstift, sondern das baierische Haus selbst zu Grunderichten wollen, indem er es in Verwickelungen gestürzt,welche dessen beste Kräfte ihm kosten würden.

Das Manifest des Kaisers und die Schriften der öster-reichisch-baicrischcn Partei suchten dagegen in den heftig-sten Ausdrücken, ja in einer, von der Diplomatik jenerZeit bisher nie erhörten Sprache, alles Übel auf denKönig, den Kardinal, ihre Anhänger, und deren schlimmeKünste und Intrigen zu schieben. Die schwärzesten Ge-mälde wurden gemacht von der Habsucht, Eroberungs-wuth und Tyrannei des französischen Hofes, und von deinseit vielen Jahren entwickelten Systeme : die teutschcnFürsten wider einander aufzureizen und die Einheit undKraft des Reiches zu zerstören. Man traut kaum den Au-gen, wenn man die Worte und Beschuldigungen liest, diedem, auf Ehrfurcht gegen fürstliche Personen sonst so strenghaltenden, und selbst beim Feinde niemals sie verletzendenLeopold entschlüpft. Albe teutschcn Patrioten hätten wohl