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drigcn Mittel manigfachcr Art in Erfahrung gebracht,wodurch man die Erhebung des Kardinals von Fürsteu-berg auf den erzbischöflichen Stuhl zu hindern suchte, undnachdem gegen ebendenselben in voller Kapitelsttzung undin Folge direkter Mitteilungen Sr. kaiserl. Majestät eineAusschließung von der Wahl vorgeschlagen worden, eineAusschließung, die eben so sehr im Widerspruch mit denbestehenden Friedensverträgen, als höchst beleidigend fürdie Ehre Sr. allerchristlichsten Majestät scy; so erkläreLetztere anmit : Sie würde nie und nimmermehr es dul-den, daß Personen, welche mft so uncrmüdctcr und ängst-licher Sorgfalt zu Erhaltung des Friedens und wechsel-seitiger Freundschaft zwischen Frankreich und Teutschlandbeigetragen, und deshalb ein unbestrittenes Recht auf Zu-neigung und Achtung von Seiten Ihrer Majestät sich er-worben, solcher Neigungen und Gcstnnungen willen, un-billiger Weise gekränkt und unterdrückt werden sollten.
Der König scy zu sicherer Kcnutniß gekommen, daß mandamit umgehe, die Zahl der in Köln, der Stadt, vor-handenen Truppen beträchtlich zu verstärken, unö unterirgend einem Borwand, welchen eine angebliche Wahl desPrinzen von Baiern darreiche, das Churstift in fremdeHände zu bringen, blos zu dem Ende, damit der Kaiser-hof, wenn er seinen Frieden mit dem Türken geschlossen,desto bequemer den Wassenstillstand brechen und in Frank-reich eindringen könne. Solches habe den Einmarsch vonTruppen in das Gebiet von Kol», bestehenden Verträgengemäß, veranlaßt. Nichtsdestoweniger macht Sc. Majestätsich anheischig, diese Ihre Truppen wieder herauszuziehen,sobald der Kardinal seine Bestätigung, als Erzbischof,erhalten, und derselbe gemeinsam mit dem Kapitel die in-ner» und äußern Verhältnisse des Landes und Stiftesgeregelt haben werde. Tcs Königs beharrlicher Sinn und