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3 (1832)
Entstehung
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zeigten sich die Rückwirkungen alter Empfindlichkeit. DieZufriedenheit der Letztem, znmal über die Niederlage einesGegners, in welchem sie bereits einen furchtbaren Nach-bar von früherer Zeit her kennen gelernt, laßt sich nichtwohl beschreiben.

Allein nun trat ein furchtbarer Alliirtcr für den Kardi-nal in der Person des französischen Königs auf. LudwigXlV. sah das Ganze für einen Sieg an, welchen das wie-ner Kabiuct über seine Diplomatik davon getragen, einSieg, der eben so schimpflich für den überwundenen Theil,als manche langbercchnctc Plane durchkreuzend erscheinenmußte. Persönliche Empfindungen (') und politische Rück-sichten trieben daher gleich sehr ihn an, alles aufzubieten,um den Vollzug der Wahl des baicrischcn Prinzen zu ver-hindern. Alsbald brachen Truppen gegen das Erzstift auf,und besetzten, laut Abrede mit dem Kardinal, die festenPlatze. Darauf trug der König, als Garant der münster'-schcn und nymweg'schcn Friedensschlüsse und in Kraft desbekannten, von den Publizisten der Gegenpartei mit sovieler Bitterkeit angezogenen lurcmburgcr Traktats von1687, dem Domkapitel seinen Beistand zu Aufrcchtbaltnngder Wahlfrciheit gegen jeden Angriff von Außen an. Zugleicher Zeit übergab auch der Gesandte, Versus GrafErccy, zu Regensburg eine sebr feste Erklärung des Haupt-inhalts : Nachdem Se. Majestät der allerchnstlichste Kö-nig alle die Parteinmtriebc und die kirchcnvcrfassnngswi-

l') Der König und die Frau von Maintenon zeigten einige Zeithindurch die übelste Laune von der Welt über das Geschobene;verschiedene Personen, welche sich Spöttereien oder Freuden-äußerung' N über Fürstenbergs Zurücksetzung erlaubten, fiele»in Ungnade. Vergleiche auch darüber die IcksinoirLs Nr- lilaN.rle lilaiutenoil.