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tholischcn Kirche und des heiligen Stuhles beeinträchti-gend vorkommen würde. (')
Der Nuntius fuhr jedoch fort, auf die NegotiationenEinfluß üben zu wollen, und die Sache des Prinzen Wil-helm gab eine besonders günstige Gelegenheit dazu. Plötz-lich fiel es dem heiligen Stuhle ein, die Immunitätengeistlicher Personen wiederum geltend zu machen,tind Wilhelms Befreiung, oder doch Auslieferung in desPabstes Gewahrsam dringlich zu fordern; man werde, er-klärte der heilige Stuhl, ihn dann selbst wegen desjenigenzu bestrafen wissen, was er Schlimmes vollbracht habenkönnte. Der französtsche Einfluß war bei diesem Schritteuatürlichenveise eben so sichtbar, als der beleidigte Prie-sterstolz.
Allein die Minister Leopolds I. wußten auch hier einenguten Ausweg, welcher aus dem Dilemma des Ungehor-sams gegen das Oberhaupt der Kirche — ein Vergehen,das in andern Fallen dem frommen Monarchen sonst wohleins der schwersten schien, — oder des Aufgebens einerpolitischen Rache führen konnte. Sie ließen dem Pabstedie demüthige Unterwürfigkeit des Kaisers gegen den Wil-len des heiligen Stuhles in allen Dingen betheuern, zu-gleich aber auch den Schmerz des Erstcrn, daß er dies-mal nicht zu willfahren im Stande scy. Denn der PrinzWilhelm verdiene die Verwendung des Pabstes und dieImmunitäten seines Standes gar nicht; er habe der vä-terlichen Zärtlichkeit des heiligen Vaters durch seine ver-kehrten Anschlage durchaus sich unwürdig gemacht, undes scy gcrathcner für diesen Letzten?, mit einem so ungc-ratheucn Sohne sich nicht weiter zu befassen. Auch wurde
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t ) lettre c><z AU dlouce cxli'acxä, I, 116