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tnng erneuert, kein Minister, kein Gesandter, sondernein Privatmann, der Söldling eines fremde» Königs,der auf dem heimathlichen Boden Vcrrath gegen sein Ba-terland, Aufruhr gegen seinen natürlichen Monarchen,Krieg in gemeinsamer Christenheit ausbrütete, welcherdie Mascstät durch Schrift und That unaufhörlich ver-letzt, und dessen Person dem allgemeinen Beste» längstverfehmt gewesen, scy damals zu gebührender Strafe sei-ner Vergehen, in Folge höchster Machtvollkommenheit,abgeführt worden. Aber wenn auch der Prinz von Für-stenberg wirklich den angestrittcnen Charakter geltend ma-chen gekonnt, so scy doch kein Staat schuldig und verbun-den, die Abgesandten des andern zu dulden, wenn sieihre Sendung zu Späherei mißbrauchten. Der Kaiser glaubezwar, blos Gott allein von seinem Benehmen Rechenschaftablegen zu müssen; doch habe er es der öffentlichen Mei-nung ebenfalls zur Genüge gcthan. Seltsam klinge es,daß das Schicksal des ganzen Friedensgeschäfts von derPerson des einigen Fürstcnbergs abhängen sollte, beson-ders, da man wisse, wie wenig dieser Mann von Frie-densgedankcn erfüllt scy. Ein anderer Widerspruch bestehedarin, daß man immer nur für Fürstcnbcrg so sehr aufGenngthuung dringe, während die Rechtsverletzung ge-gen Lothringen fortdauere. Die vom Könige so sehr ge-rühmte Mäßigung sey blos die Einleitung zu neuen Feind-seligkeiten und ein Fallstrick mehr für den Frieden. Wollteman den Frieden aufrichtig, so würde man nicht eine sogebieterische Sprache gleich vor Beginn der Unterhand-lungen führen, und vollkommenen Ersatz für eine Unbildbegehren, die niemals zugefügt worden. Bedingungen inder Art, wie von französischer Seite geschehen, würdenin der Regel nur den Besiegten von den Siegern vorge-schrieben; des Kaisers Sachen lägen aber noch nicht so