Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
266
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Befreiung des Prinzen immer noch in großer Ungewißheitließ.

»Allein gegenwärtig erncnerte der Prälat die nämlichenVorstellungen, und zwar mit desto größcrm Nachdruck,als sie auch durch diejenigen des Königs von Großbrit-tanien unterstützt worden, und als auf dieselben, so wieauf die Schritte der Gencralstaaten zu Wien eine festeHoffnung sich begründet zu haben schien; er erneuerte sie,und beschwor Sc. Majestät, die Güte, welche dieselbe fürihn und seinen Bruder trage, in etwas zu ermäßigen,und des Ruhmes, welcher sie zur Selbstaufopferung für denallgemeinen Frieden treibe, nicht sie zu berauben, also zwar,daß Se. Majestät endlich sich entschloß, Ihre Zustimmungzu einer Sache zu geben, für welche sonst kein Grund vonder Welt Sie bestimmt haben würde. Sie überwand Ihreinnere Abneigung, welche hiebci Sie erfüllt, und überließsich dem Vertrauen auf die Wirksamkeit der Versprechen,welche der König von England dem Bischof von Straß-burg gegeben; Sie will gerne glauben, daß diese Nachgie-bigkeit zu Wien ihre Früchte tragen, und vereinigt mit derVerwendung der Gencralstaaten den Kaiser zum Eingehenin die von Ihrer Majestät gemachte Bedingung vermögenwerde, nämlich den Prinzen in neutrale Hände zu stellen.

»Gleichwie Gott bis zu dieser Stunde die GerechtigkeitIhrer Waffen im Kriege gesegnet, also hofft Sie auch,daß er es hinsichtlich derjenigen Ihrer Fiiedensgesinnun-gen thun werde, und daß, wenn Ihre Feinde dieselbenGefühle mit nach Nymwcgcn bringen, Europa bald amAbend besserer Tage nach all den Leiden stehen werde,welche es erduldet.«. (')

(') Kleinvire kov pun? 1e ses cl. ä. 28.

Nov. i6^5. cie /.)