Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
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wünschen möchte, in Ihrer Gewalt, wie bisher, bis nachAbschluß des allgemeinen Friedens, zu verbleiben.

»Ich nehme Gott zum Zeugen und alle diejenigen, vonwelchen näher gekannt zu seyn, ich die Ehre habe, wer-den — ich schmeichle mir damit — gern als Burgen meinergegenwärtigen Erklärung an Euer Majestät einstehen, daßich mit aufrichtigem Herzen und ohne irgend einen Mück-halt in dieser Sache handle.

«Längst schon würde ich auch pflichtgemäß dasselbe anden allerchristlichsten König berichtet haben, falls man miranders die Erlaubuiß dazu gegeben hätte. Im Übrigenkann ich keine Worte finden, welche hinreichend und wür-dig genug wären, um auch nur einen kleinen Thcil deraufrichtigsten, untcrthänigsten und innigsten Verbindlich-keit auszudrücken, welche ich Euer Majestät trage, unddaß ich mir vorbehalten habe, bis zum letzten Lcbeusseuf-zer durch gute Dienste der Güte, Milde und Großmuthmich würdig zu machen, welche Höchstdicselbe gegen michan den Tag gelegt, sämmtlich Tugenden, welche EuerMajestät angeboren sind. Mit Ungeduld erharre ich desAugenblicks, wo es mir verstattet seyn wird, Höchstdcr-selben in Person zu versichern, mit welchem Eifer, mitwelcher Verehrung und mit welcher Ergebenheit ich bin.Euer Majestät unterthäuigster und dankbar verpflichtetstcrDiener,

»Wilhelm von Fürstenberg.« (')Inzwischen hatte Karl !l, durch seinen Gesandten, SirBreget, welcher gegen Ende des Jahres 1675 nach Pariszurückgekehrt war, den Bischof in mehrern Briefen überalle seinerseits bei dem Kaiserhof gemachten Versuche zuGunsten seines Bruders in Kenntssiß gesetzt, und die Er-

(') ltzeiaxe N- s, dicustsch ls 6 tevriex >676.