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Frage wegen eines wieder zu eröffnenden Kongresses stetshinausgeschoben hat, auch bei jenem Monarchen nicht fer-ner vorwalten, sondern der von ganz Europa so sehnlicherwünschte Friede durch Segnung des Himmels endlichzukommen werde. Ihr könnt leicht entnehmen, welch hoherRuhm Euch und Eurer Familie aus dem Umstand erwach-sen dürfte, so viel dazu beigetragen zu haben, nämlichdadurch, daß Ihr einerseits Eure und ihre Interessen,welche den Frieden zu durchkreuzen im Stande, willigzum Opfer bringt, und andererseits Euer» Einfluß beidem allerchristlichsten Könige dahin verwendet, daß er zuAhnlichen Zugeständnissen sich bereit zeige. In dieser Vor-aussetzung billigten wir höchlich den Entschluß EueresBruders, des Bischofs von Straßburg, den Herrn Dnckcr,Vorzeiger gegenwartigen Schreibens, nach Wien zu schik-kcn, um Euch Nachricht davon zu geben, und die Bittedes Erstern mittelst Briefe an den König von Frankreichzu unterstützen, damit das glückliche Werk durch EuerZuthun vollendet werde, falls die Wirksamkeit EueresBruders allein nicht hinreichen sollte. So Ihr nun dazuEuch versteht — wir wiederholen es — werdet Ihr ersetzen,welch Hobe Ehre eine so fromme und ächtchristliche Groß-muth an Eure und Eurer Familie Personen knüpft, unofür mich wird es kein geringes Vergnügen seyn, für meineeigene Person einigermaßen dazu beigetragen zu haben.»
Der König gab jedoch dem Überbringer noch allerleimündliche Aufträge und geheime Instruktionen; zugleichauch setzte man den Chnrfürsten von Köln durch Widmann,der in der wiener Entwcichungsgcschichte mit angeführtworden, in Kenntniß.
Auf das Schreiben Karls II. antwortete K. Leopold I.in ganz eigenthümlichem Tone : dem Könige von Groß-brittanien werde allcrfrcnndlichsi Dank erstattet für das