Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
252
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die Freiheit Wilhelms von Fürstcnberg. Es müsse — hießes — ihr Erstaunen im höchsten Grad erregen, daß manvon ihnen und für einen solchen Mann so etwas for-dere. Sie hätten zwar mit seiner Gefangennehmung nichtim Mindesten zu thun gehabt und weder sie, noch ihreVerbündeten auf das Schicksal des Prinzen einigen Ein-fluß ausgeübt; dies sey des Kaisers alleinige Sache ge-wesen, welcher seinen Vasallen, und auf seinem Territo-rium in Haft genommen, gemäß der Gewalt, welche wahr-scheinlich ihm hicfür zugestanden; desto mehr befremde es,daß man sie, die Staaten, nunmehr mit dem Handel inBerührung kuingc und zu Anwälten eines Menschen machenwolle, welcher öffentlich und vor ihren eigenen Gesandtenes für keine der unprciswürdigstcn Thatcn seines Lebenserklärt, daß er fünfzehn Jahre lang dahin gearbeitet, dieRepublik in eine Lage zu versetzen, in welcher sie gegen-wärtig sich befinde. Er, Fürstenbcrg, und kein Anderer,sey als der vorzüglichste Urheber des ganzen Krieges undsämmtlicher für Europa daraus hervorgegangenen Gräuclzu betrachten und dafür der ganzen christlichen Welt ver-antwortlich. Nicht nur sey zu wünschen, daß der widerihn eingeleitete Rechtsgang durchaus uicht gestört, sondernvielmehr befördert, — und daß dieser unruhige, sich selbstund dem Frieden so feindselige Mann nicht nur nichtfreigegeben, sondern mit abschreckender Strafe belegt wer-de. Schwerlich also dürfte man bei irgendeinem der Ver-bündeten Sympathie für ihn finden. Es sey unbegreiflich,daß man seinetwillen das allgemeine Friedenswerk inStocken gebracht. Eine ahnliche Erklärung gaben die Staa-ten auch noch später (im November), als der Kanzler wie-derholt zur Vermittlung des Fürstenberg'schcn Handelssie angegangen.

In gleichem Geiste suchte zu Wien auf die Minister