Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
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zeihe dennoch die Republik solche Beleidigungen und Her-ausforderungen großmüthig, um selbst den geringsten Ver-wand zu unmittelbarem Austreten wider sie abzuschneiden,und dem Gedanken keine Nahrung zu gestatten, als hätteUngeduld und Übereilung irgend einer Art von ihrer Seitedem Fricdenswerk Hindernisse in den Weg gelegt.

Solches und noch viel anderes mehr redeten die Mini-ster der vereinigten Provinzen. Am Schlüsse der langenDenkschrift, die sie zur Kenntniß der Krone Schwedensübergaben, fügten sie noch bei: lange vor Wilhelms vonFürstenberg Gefangennchmung und ohne die JntrigncnFrankreichs durch denselben, als vorzüglichstes Organ,hätte der Endtraktat zwischen den verschiedenen Mächtenz,n Stande kommen können. Auch jetzt noch scyen sie, dieGeneralstaatcn, bereit, die Unterhandlungen auf billi-gen Grundlagen weiter fortzusetzen. Sollte jedoch derKrieg von Neuem ausbrechen, so rufen sie Gott und dieWelt zu Zeugen an, wer die Schuld davon trage, undalle die Greuel auf sich nehmen müsse, welche eine Fort-setzung der Feindseligkeiten nothwcndig mit sich bringe.Übrigens werden die Gcncralstaaten zu allen Zeiten willigund bereit seyn, ihre Friedensbemühungen mit jenen derHerren Vermittler zu vereinigen. (')

Letztere wurden durch diese Erklärung nicht abgeschreckt,sondern setzten ihre Bemühungen eine Reihe von Monatenununterbrochen fort, um die Republik zum Einschreiten zupermögen. Ehrenstcin brachte in einer zweiten Note vom25, Juni (S. Juli neuen Styls) verschiedene Schmeiche-leien auf die SfaatSgrnudsätze und Gesinnungen, auf dieTreue und Beharrlichkeit der Generalstaatcn, so wie auf

(') Schreiben vom 23, April U- s. w. (bei Lrnot. iiisk,

polit. VM,).