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Hauptschuld auf sie walzen, und die Empfindlichkeit vonEuropa, wegen Vereitlung des Friedens, wider sie, alsderen Urheber, erregen. Des Königs von Frankreich vor-herrschender Gedanke sey : die Republik völlig zu dcmora-lisircn und endlich zu Grunde zu richten.
Das System, welches der König und seine Gesandtenhiebei entwickelt, war — nach Meinung der zwei Diplo-maten — das verschmitzteste von der Welt. Mau trachtetedie Geduld der Abgeordneten allseits zu ermüden, durchdas Übermaaß unbilliger Foderungen sie zum Unwillenzu reizen, sodann aber, in Folge der natürlichen Rück-wirkungen, alle Ergebnisse unmöglich zu machen. SeinenMangel an redlichem Willen zeigte der französische Mo-narch bei keinem Anlaß so sehr, wie bei der Frage überdie Zulassung des Herzogs von Lothringen. Trotz den wieLderholtesten Versicherungen der Gencralstaatcn, daß Recht,Ehre, Pflicht und Gewissen gleich sehr sie dahin gestimmt,auf jener Zulassung zum Kongresse zu bestehen, so weigerteman gleichwohl französischer Seits die Gewährung beharr-lich, und dennoch war dies ein wesentlicher Punkt undeine uu abweist iche Bedingung der Möglichkeit jedesVerständnisses, alle Welt gab auch über das Benehmendes Königs ihr Mißfallen unzweideutig zu erkennen.
Alle die wiederholten Bemühungen der schwedischen Ver-mittler — fuhren die Herren von Bcvernink und Jsbrandweiter fort — hatten auf die Entschließungen der franzö-sischen Minister keinen Einfluß gehabt, sondern es warddie Sache viele Monate hinaus also verzögert, daß garkeine Möglichkeit mehr vorhanden war, aus der Verwir-rung sich wieder heraus zu finden. So viele Gründe nunauch die Gencralstaatcn anführen gekonnt, nach solchenVorgängen ihre Gesandten gänzlich zurück zu ziehen, undihre Zeit nicht nutzlos, wie bisher, zu vergeuden, so ver-