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3 (1832)
Entstehung
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Bürger neuen Schwung und in dem aufkeimenden Ruhmeihres Wilbclms I>l, eine neue reiche Hoffnung gefunden.

Die Holländer, der Kaiser und Spanien führten mei--stenthcils ihre Unterhandlungen in gemeinschaftlichem Na-men; nnr spat verstand steh hiczu auch der Churfürst vonBrandenburg. Die Koalition rüstete sich zu neuem, ener-gischem Kampfe; andererseits brachte auch Ludwig XIV.,durch unerlaubte und schändliche Mittel jeder Art zugleich,furchtbare Hecrmassen in Bewegung, und die Lorbeerender Feldherren Turcnne, Touches und Bourneville solltendie Klagen seines Landes über unerschwingliche Lasten unddie Seufzer der Edelsten über.rohen und raffiuirten Des-potismus, in Staats- und Kirchcnvcrhältiiisscn gleich sehrausgeführt, verstummen machen.

Langsam nur, durch Ränke der französischen Agentenfast in jeder Lebcnsthatigkeit zurückgehalten, und in sichselbst nur noch geringe Lebcnswärme bei völliger Erlah-mung oder Verführung des Nationalgeistes findend, be-wegte sich der tcutsche Patriotismus in und außerhalbRcgensburg. Erst, nachdem der Herr von Gravel, Lud-wigs XIV. Prinzipalministcr am Reichstage, durch einebarsche Order des Kaisers Befehl erhalten hatte, Negens-burg ans das schleunigste zu verlassen, gingen die Ange-legenheiten etwas besser.

Niemand war durch diese plötzliche Wendung der Dingemehr betroffen, als das Vermittlcr-Kabinct von Stock-holm. Welches auch immer die Motive seiner friedlieben-den und fricdcstiftenden Politik damals gewesen seyn moch-ten, so muß man doch bekennen, daß dasselbe unter alleneuropäischen Kabinetten die ehrenvollste Rolle spielte,und daß die in seinen diplomatischen Zuschriften vielfachaufgestellten Ansichten vom Berufe der Regierungen, vondem Elend der Völker und von den Bedürfnissen und Auf-