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fein Bruder, der Bischof von Straßburg, ihm darin ge-holfen. Er wollte diesen letzter» zum Churfürsten vonKöln, sich selbst zum Leiter der Reichstage, den Königvon Frankreich zum Meister von Teutschland erheben, Erwollte die österreichischen Erblaude wider das Kaiserhausin Waffen bringen, und Vvrdcr-Östcrreich seinem eigenenHause zuwenden.
Je weiter unser Mann im rednerischen Pathos fort-fährt, desto mehr nimmt die patriotische Wuth zu, undalle Rcchtsbüchcr werden geplündert, um das Recht desKaisers zu gewaltsamem Einschreiten wider den Prinzendarzuthun. Die Konvenienzgründe folgen darauf; die va-terländischen Gefühle, im Munde eines Diplomaten jenerZeit wie eine Selbstparodic klingend, schließen die gelahrteSchrift, voll Feuer für die tcntsche Freiheit, vollÄrger über die Sophistik, mit der man Fürstcnberg'sreinpersönliche Sache zum neuen Hindernis? des Friedensund der Kongrcßberathnngen gemacht hat; endlich vollder Hoffnung, Fürstenbcrg werde in seiner Unglücksschuleso viel bereits gelernt haben, daß er der wohlthätigenGesinnungen des Kaisers gegen ihn wieder eingedenk, dieväterliche Züchtigung sogar ihm einst verdanken und auf-hören werde, fürdcr gegen Gott, den Kaiser, das Vater-land und sich selbst zu freveln.
Diesen amtlichen und halbamtlichen Darstellungen desberufenen Handels folgten auch noch Schriften einzelnerParteigänger und gewonnener Schriftsteller aus teutschenund fremden Staaten in Menge. Fast jeder, welcher da-mals sich die publizistischen Sporen verdienen wollte, be-eilte sich, in dem Streite eine Lanze zu brechen, und meistwar die Anonimitat nur schlecht verdeckt. Unter der Mengesolcher Pamphlets, Broschüren und Gutachten, welchewider Fürstenbcrg ausgeschleudert worden, heben wir be-