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Geld, Lebensmittel und Waffen jeden Augenblick beziehenkönnten. Dies war vernünftigerweise niemals die Absichtdes Kaisers, und noch weniger, daß ein förmlicher Marktin der vom Kaiser mit Sicherheit begabten Stadt aufge-than würde, wo französische Agenten hin und her wan-delten, Truppen jeder Art anwürben und so gleichsamim Heiligthnm des Friedens der gallische Mars sein We-sen triebe. Die wirklichen Gesandten, Churfürstcn undStände mögen daher alles möglichen Schutzes und die ge-bührenden Ehren genießen, nicht aber die falschen, welchemit erbettelten Titeln erscheinen, weder eingeladen, nochzugelassen; welche nicht den Frieden, sondern das Schwertzu bringen gekommen sind; welche, wie Mäuse, in dieArche Noe betrüglich sich eingeschlichen, um unter diesemUnterschlupf ihre Gewebe besser ausspinnen und ihre Löcherdesto bequemer und verborgener graben zu können.
Nach dieser staatsrechtlich-biblischen Herzensentlecrunguntersucht der Publizist weitläuftig, ob Fürstenberg irgendeine der Bedingungen erfüllt, welche ihm als GesandtenSicherheit hätten verbürgen können, und er findet, daßes bei keiner einzigen der Fall war. Die erste von allenist, daß derjenige, welcher als Gesandter des einen Für-sten bei einem andern gelten soll, von denselben in solcherEigenschaft anerkannt worden scyn muß. Allein Fürsten-bcrg wagte weder einen solchen Schritt, noch würdigteer den Kaiser desselben. Er übergab weder eine Voll-macht, die ihn legitimirte, noch zeigte er seine Sendungden in Köln angekommenen Abgeordneten des Kaisers an,noch thaten die Vermittler zu seinen Gunsten einen Schrittin dieser Hinsicht. Er besuchte zwar den HauptgesandteuSr. Majestät, aber ohne in der behaupteten Eigenschaftsich geltend zu machen. Er fand bei demselben, als Reichs?fürst, anständige Anfnahme, aber ohne den einem Gesand-