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wegen derselben die angeknüpften Unterhandlungen übereinen der Christenheit so höchst ersprießlichen Frieden nichtabbrechen, sondern, zn milderen Gesinnungen zurückge-kehrt, in ihrem so löblichen Eifer in Beförderung ikrcsWerkes fortfahren werden, damit nicht, während derKaiser hiezn auf alle Weise und aus allen Kräften mit-wirkt, die einige Schuld des Mißlingcns mit allem Rechtauf sie gewälzt werden muß.»
Das wiener Kabinet schloß diese feine und ausweichendeErklärung, in der man die verübte Gewaltthat mit sovielem Schein des Rechts, des Nationalgefühls und derFriedensliebe beschönigte, nicht ohne freundliche Ermah-nung an den Minister-Residenten, den Ausdruck der Ge-sinnungen des kaiserlichen Hofes durch einen getreuenBericht an seinen Souverain gelangen lassen zu wollen.
Um dieselbe Zeit ungefähr ließ auch der Baron del'Jsola einen Brief in's Publikum gehen, worin erförmlich läugncte, daß er den Prinzen von Fürstenbcrgjemals als Gesandten bei sich empfangen. Er hätte, nachallen übrigen Gesandten, zuletzt ihn besucht und rein ver-trauliche Gespräche gepflogen; alle ihm erwiesene Ach-tungsbezeigungen seycn pure Höflichkeiten gewesen, dieer seiner fürstlichen Person und nicht dem diplomatischenCharakter Wilhelms gemacht.
Die schwedischen Vermittler zu Köln bezeigten sich mitder österreichischen Antwort schlecht zufrieden. Sie erman-gelten nicht, alsbald eine neue Vorstellung nach Wien znsenden, worin sie Punkt für Punkt zu beleuchten und zu wi-derlegen, und ihre mehrfach geltend gemachten Grundsätzezum Uberfluß zu begründen suchten. Sie bedauerten, Sr.Majestät noch einmal beschwerlich fallen zu müssen, stell-ten jedoch die Nothwendigkcit in den Vordergrund, allesaufzubieten, daß der Gedanke verletzter Sicherheit und