Druckschrift 
3 (1832)
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ich selbst aber, der ich die Ehre habe, das Organ meinesMonarchen zn seyn und Euer k. Majestät Huld unterthä-uigst mich empfehle, vereinige die meinigc mit derselben.»

Obgleich in dieser, wie in der frühern Schrift allesgesagt war, was von den verwundbarsten Seiten angrei-fen und die polbischen Fichlspitzen berühren konnte, sosteckte doch der kaiserliche Hof die vom schwedischen Frei-muth ihm reichlich gespendeten Lehren geduldig ein, undverfolgte beharrlich seinen Gedanken, der Nichtlosgabedes Gefangenen. Ein zweites Nescript machte Puffcndorfmit den Gesinnungen des Kaisers auf nachstehende Weisebekannt: /

»Se. kaiserliche Majestät geruhen, auf das vom Mini-ster-Residenten der Krone Schweden in diesen Tagen ein-gereichte Memorial wie folgt, zu bedeuten: Aus der Dar-stellung des Herrn von Puffendorf hat man ersehen, aufwelche Ursachen gestützt, die zu Köln verweilenden schwe-dischen Herren Vermittler die Überzeugung gewonnen,daß die am 14. verwichencn Monats zu Köln vorgegan-gene Verhaftung des Fürsten Wilhelm von Fürstcnbergwider alles Recht geschehen, das unterm 19. April vori-gen Jahres allen Ehurfürsten, Fürsten und Ständen desReichs verwilligte Freigeleite verletzt worden, und somitnicht nur gegen die Urheber streng zu verfahren, sondernauch gedachter Fürst alsbald in Freiheit zu. setzen sey.

«Darauf nehmen Allcrhöchstdiesclben sich die Mühe, zuerwiedern : Es sey Ihrer k. k. Majestät niemals bekanntgewesen und auch dermal noch unbekannt, daß der Prinzvon Füvstenberg den Charakter eines Gesandten bekleidetoder irgend einem Fürsten, den das Friedcnsgeschäft be-langt, an gehörigem Ort, unter den gehörigen Formenund zu allgemeiner Kenntniß, vorgewiesen habe. Da, woein Fürst selbst gegenwärtig, könne von keinem Bevoll-