wie der allgemeine Friedensschluß, begehrt Wied, nichtlänger sich widersetze, haben sie mir andererseits aufge-tragen, daß ich alles dasjenige auf's neue geltend mache,was seit dem Februar für die Befreiung des Fürsten Wil-helm geschehen ist, und daß ich E. k. Majestät inständigersuchen möchte, buch selbst auch für sich dasjenige zu Er-zielung des Friedens anwenden zu wollen, was Allcr-höchstdieselbcu von Andern bisher verlangen zu müssengeglaubt. Ohne Zweifel werden diese dringenden Bittendiesmal wenigstens ein geneigtes Gehör finden.
»Die neuen Auftrage, welche ich von dem Könige vonSchweden, meinem allcrgnädigsten Herrn, erhalten, setzenmich in den Stand zu erklären, daß Se. Majestät, nachDurchlesung und Prüfung aller vom Grafen Stcrnbergfür die Rechtmäßigkeit jener Verhaftung angeführten Grün-de, denselben kein so großes Gewicht beigelegt hat, umsie mit der Störung eines von allen Gutgesinnten so sehn-süchtig gewünschten Werkes, wie der allgemeine Friedens-schluß, in ein Verhältniß zu bringen; ferner daß Sie derMeinung sind, der Prinz von Fürstenbcrg hätte von demdurchaus und im weitesten Sinne allgemeinen Frei-geleite E. k. Majestät um so weniger ausgeschlossen wer-den können, als er die fürstliche Würde, in welcher erglänzt, durch E. k. Majestät eigene Gnade erhalten hat,und als dieselbe mit seiner Person enge ziisaninreuhängt,den Territorien, nach der allgemein angenommenen An-sicht der Reichstage, nicht unterworfen, und selbst durchden Lchcnsverband, mittelst welches er einem der Mit-stände verpflichtet ist, niemals in dem Grade verscherztwerden mag, daß der Träger derselben wegen solch einerArsache zur Rolle eines bloßen Unterthanen herabsinke. Dadie Vollbemächtigung jenes Prinzen in derselben Art, wiejene der Gesandten der Herren Generalstgaten ausgefer-