satzes, verletzt gesehen, das ist wohl Euer kaiserlichen Ma-jestät zum mindesten aus den Berichten Höchstihrer Ge-sandten bereits klar geworden. Ohne Zweifel haben auchdiese letztern E. k. M. mitgetheilt, mit welch beharrlichemEifer und mit welch ängstlicher Besorgniß die Herren Ver-mittler eine unübersehbare Reihe von drohenden Übeln auf-zuhalten versucht, und wie nichts von ihrer Seite ver-säumt worden ist, um alles aufzubieten, was die — manweiß nicht, soll man sagen — unter Einfluß eines unglück-seligen Gestirnes erzengten oder selbst erfundenenHindernisse des Fricdensgeschäfts zu fernen und die Auf-lösung des Kongresses abzuwenden im Stande sey. Ob-gleich jeder billige Beurtheilcr der Verhältnisse ohne Mühedie Überzeugung gewinnen muß, daß jene feierliche Zu-lassung lothringischer Gesandten, in der Art und Weise,wie die Herren Generalstaaten dringend und hartnäckigsie gefordert, nicht nur eine vollständige Neuerung, son-dern sogar eine, den ursprünglichen Verabredungen völligfremde Sache sey, eine Sache, die um so weniger mit indie Fricdcnstraktate nach Köln sollte gezogen worden scyn,als man sie bei einer andern Gelegenheit und ans andcrmWege viel bequemer hätte erlegen können; und obgleichman gestehen muß, daß die von einer andern Seite ver-letzte öffentliche Sicherheit schwerlich, ja nicht einmal durcheinen Schein des Rechts bemäntelt werden könne; so ha-ben jene Vermittler nichts desto weniger, um beider TheileWünschen in-etwas entgegen zu'.kommcn und den bezweck-ten Frieden so allgemein und so fest als möglich znmachen, es für nöthig erachtet, die obwaltenden Hinder-nisse aus dem Wege zu räumen. Während sie demnach einer-seits alles anwenden, um den König von Frankreich dahinzn vermögen, daß er der Zulassung einer lothringischenGesandtschaft, die zu Erreichung eines so edeln Zweckes,
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