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selbst an derlei Dingen kein so großes Mißfallen, welcheJene sich erlaubt hätten. Was die Kriegskasse betraf, de-ren man zu gleicher Zeit mit der Person des Fürstcnber-ger sich bemächtigt, so erklärte der Minister, daß kaiser-liche Majestät solches nach allem Recht und mit Billigungvon ganz Teutschland gethan, indem ihr nicht zugcmuthctwerde» konnte, in Köln einen Sammelplatz und Zahlamtfür Rüstungen gegen Kaiser und Reich zu dulden. SeineTruppen hätten sich hicbei eines Vortheils versichert, dender Krieg ihnen in die Hände gespielt. Doch könne über/diesen Geldpnnkt leicht eine Ausgleichung zu Standekommen, wenn man mit Frankreich nur über die wichti-ger» Grundlagen des Friedens in's Reine kommen würde.Se. Majestät seyen in diesem Falle auch crbötig, die frag-liche Summe, mittelst ihrer Gesandten, bei den HerrenVermittlern niederzulegen.
Puffendorf war mit dieser Antwort wenig zufrieden,und überreichte gleich einige Tage darauf eine zweite Denk-schrift folgenden Inhalts :
»Was von dem in Köln für Abschluß des Friedens ver-sammelten Kongreß zu hoffen oder zu fürchten scy, da ei-nerseits die Gcwaltbotcn der Herren Generalstaatcn inSchreiben an die Vermittler ziemlich deutlich, auf denFall der Nichtzulassung lothringischer Minister, mit ihrerAbreise gedroht; andererseits der allerchristlichste Königseine außerordentlichen Gesandten von Köln abzuberufenden Entschluß gefaßt, alsbald nachdem er von der Ver-haftung des churkölnischen Bevollmächtigten, Prinz Wil-helm von Fürstenberg, so wie von der Rückbehaltungfranzösischer Geldsummen und Effekten Kenntniß erhalten,auch sonst die zu Abschließung eines Friedenstrctktats ausmehr als einem Rechtstitel so höchst nötbige Sicherheitallenthalben und ungestraft, und ohne Hoffnung des Er-