Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
193
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Namen Sr. Majestät des Königs von Schweden, uttdvermöge der ihm von Seite aller kriegführenden Parteiengemeinschaftlich übertragenen Gewalt, für mich selbst aberans reinem Eifer für das Gesammtinteresse das dring-lichste und nachdrücklichste Ansuchen, daß nicht nur alleinfür die vollbrachte That schnelle und angemessene Genug-thuung geleistet, und der Herr Landgraf von Fürstenbergwiederum auf würdige und seinem Charakter geziemendeWeise an den Ort zurückgebracht werde, von dem mangewaltsam ihn entführt hat, sondern auch, daß man wi-der die betreffenden Hanptleute und deren Genossen, alswider vermessene und übelberathene Ausleger und Über-schreiter der Befehle E. Majestät also verfahre, wie dieSchwere des Verbrechens, die Würde so vieler Könige,Fürsten und Stände, die Stellung E. k. Majestät selbstund insbesondere diejenige des Königs von Schweden,durch dessen Bemühung und Dazwischcnkunft für jeneStadt völlige Sicherheit erwirkt und ganz eigens ausge-sprochen wurde, endlich wie die Begriffe von öffentlicherTreue und Ehre, und die Ehrwürdigkeit des so gröblichverletzten Gesandtcnrechts es zu erfordern scheinen. Es istgewiß erlaubt, von E. k. M, durch so viele herrliche Bei-spiele bewährtem Gerechtigkeitsgefühl nnd Friedenseiferzu erwarten, daß die Nachwelt ein strenges Ercmpel er-halte. Indem ich über dieses Gesuch einen schnellen undbefriedigenden Bescheid erwarte, empfehle ich mich E. k.M. in tiefster Unterthanigkeit.«

Der Kaiserhof war auf alle Folgen seiner kühnen Thatgefaßt; darum trafen ihn alle nun gegen dieselbe gerichte-ten Vorwürfe nicht unerwartet, und man war zu Wienentschlossen, das Geschehene um jeden Preis zu vertheidi-gen nnd die öffentliche Meinung für sich zu gewinnen.

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