Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
190
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Dieses giftige Schreiben, ganz darauf berechnet, zwischenÖsterreich und dem eigentlichen Teutschland den Saamcndes Mißtrauens und Hasses noch reicher auszusäen, alsbisher geschehen, war ganz im Style jener Briefe undBroschüren, mit welchen die Französische Partei damalsEuropa überschwemmte und von denen die Schrift: »Ver-schwörung des Hauses Habsburg wider Teutschland undEuropa« die gründlichste galt. Es wirkte um so nachdrück-licher, als alle Gründe des Rechts wider Leopold zu spre-chen schienen. Am meisten fühlten sich die schwedischen Ver-mittler betroffen, sowohl durch die Umstände der Thatselbst, als durch die nächsten Resultate davon. Ohne Zö-gern hatten sie an das Kabinet zu Stockholm ausführli-chen Bericht und an den Gesandten Esaias Puffcndorf inWien den gemessensten Auftrag zugeschickt, das Möglichstezur Versöhnung beizutragen. Alle übrigen Botschafter wur-den ebenfalls darum angegangen und die französischen Be-vollmächtigten so lang als thunlich von entscheidendemSchritte zurückgehalten. Das erste Memorial, (') welches

(') lÄemoriale Nsstclentiz Zueäicl, l^-ckcs pilüenäors) bei Lünig. S. 4 u. s. w.