Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
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machen dürfte, welches er wider eben dieses Reich beab-sichtigt.

»Der König hegt also keinen Zweifel, daß nicht nurder König von Schweden, welcher durch Übertretung derin ihm, als Vermittler ihren Hauptstützpunkt habenden,Zusagen so tief mit verwickelt worden, sondern auch alleFürsten, welche aufrichtige Sehnsucht des Friedens tragen,auf den Kaiser die alleinige Schuld davon werfen wer-den, daß eine Versammlung, welche der Christenheit dieseWohlthat zu verschaffen im Stande war, sich aufgelöst hat.

»Das ganze teutsche Reich kann leicht ermessen, daß esschon längst zur alten Ruhe gekommen wäre, wenn derKaiser die Sympathie des Königs für Aufrechthaltungdes wcstphälischen Friedens gethcilt, und wenn er es hatteüber sich gewinnen mögen, den Feinden der Krone Frank-reich keinen Beistand zu reichen, gleichwie Se. Majestätsich auch von Ihrer Seite verpflichtet hat, Ihr Kricgs-volk aus Teutschland zu ziehen, sobald Sie jene Garantieerhalten.

»Der König beharrt noch in diesen Gesinnungen. DieRechtmäßigkeit, welche ihn zu dem gegenwärtigen Kriegebewogen, vermindert in ihm nicht einen Augenblick denWunsch für Beruhigung des Reichs; und wie glücklichauch die Fortschritte seyn möchten, durch welche Gott IhreWaffen vielleicht darin segnen wird, so wird er doch sichnicht glücklicher schätzen, als wenn es ihm gelingen sollte,seine Feinde zum Frieden zu zwingen.« ff)

ff) v. 6. Versailles, 27. Mar; 1674. Bei Sr--