Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
188
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ungebührlichen Mittel, deren man sich bedient, dasselbeWerk (des Friedens) rückgängig zu machen. Denn, wä-ren des Kaisers Absichten nicht einzig und allein auf Un-tergrabung der Fricdenstraktate zu Köln gerichtet gewesen,so würde er niemals seine Zuflucht zu einem Mittel ge-nommen haben, welches das heiligste Band menschlicherFreundschaft und Geselligkeit zerstört; er würde die Neu-tralitat an dem Orte der Versammlung, au der Personder französischen Abgesandten nicht gebrochen, noch vielweniger gestattet haben, daß seine Hauptlcute in einerfreien Stadt Hand an Geld gelegt, welches Sr. Maje-stät Eigenthum war; er würde endlich auch in dem Kriege,welchen er dem Könige angekündigt, viel behutsamer sichbenommen haben, wenn er weniger Bcsorgniß gefühlt,denselben bald beendigt zu sehen.

»So lang die Unterbandlungen gewährt, und je mehrdie Herren Vermittler sich bemüht, die bethciligtcn Par-teien einander anzunähern, in desto größerer Gefahr glaubtesich der Kaiser, durch den Frieden entwaffnet zu werden.Er würde durch dessen Abschluß die Macht eingebüßt ha-ben, deren er sich seit Anfang des abgewichenen Jahresangemaßt : sein Volk in den Staaten der Reichsfürstenohne Unterschied in Quartiere zu legen, seine Truppenauf ihre Kosten zu verstarken, unter nichtigen Verwändendie westphälischen Traktate zu brechen und sich wiederumzu jenem Grade von Größe und Anseben zu erheben, vorwelchem die tentsche Freiheit in frühern Perioden sich sosehr entsetzt; eine Macht, sagen wir, welche nicht ohnelangwierige und blutige Kriege in ihre gebührendenSchranken hätte zurückgedrängt werden können. Endlichtrug er auch Bange, daß das Ergebniß der Unterhand-lungen zu Köln, mittelst Beilegung einer dem Reiche völ-lig fremden Streitsache, sein Unternehmen selbst scheitern