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soll. Ist aber die That mit Wissen und Willen des Kai-sers, ja vielleicht auf dessen eigentlichen Befehl vorgenom-men worden, eine That, welche nicht nur allen Begriffenvon öffentlicher Treue, sondern auch dem der Neichsver-sammlung feierlichst gegebenen Worte widerstreitet, so kanndas ganze Reich daraus deutlich entnehmen, wie der Kai-ser diese Unterhandlungen für Erzielung des Friedens nichtnur nicht besondres gewünscht, sondern selbst gefürchtethabe, weil ein solcher Friede ihn gezwungen haben würde,die Waffen aus der Hand zn legen. Diese Waffen, welche erunter dem nichtigen und leichtfertigen Vorwand, die Frei-heit Teutschlands zu beschützen, ergriffen hatte, vcr-thcidigcn dieselbe nicht nur keineswegs, sondern sie unter-drücken sie sogar; seine durchziehenden Kricgsheere verwü-steten einen großen Thcil jenes Landes; den einen Ehur-sürstcn hat er seiner Staaten beraubt, und um Mittel undWege zu finden, seine Truppen in den Plätzen am Rheinohne Unterschied einzunisten, sucht er den Krieg noch mehrin die Länge zn ziehen. Waö er am Fürsten Wilhelm ge-than, ist nichts mehr und nichts weniger, als was erauch gegen andere Fürsten ohne Bedenken auszuführen sichentschloß, nämlich dem einen nach dem andern seine Frei-heit zn rauben.
»Diese dem Frieden so sehr fremden und den Gesandten,welchen die Sorge desselben eigens anvertraut worden,so sehr gefährlichen Thatsachen haben mich dahin bewogen,auf den Fall, daß nicht mir und meinen Mitverbündctcnfür den angethancn Schimpf förmliche Gcnugthunng ge-leistet werden sollte, meine Gesandten von Köln abzube-rufen und jenen Konvent, mit dem ganz Europa sich schmei-chelte, er würde ihm den Frieden geben, zu zerstreuen. Zndem Ende gab ich meinen Gesandten, welche zu Köln sich auf-halten, Befehl, bis auf ein Weiteres und bis zum Momente,