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Bevollmächtigter des Churfürsten von Köln, in dieserEigenschaft von allen in besagter Stadt verweilenden Mi-nistern und Gesandten, und selbst von den Botschafterndes Kaisers, von denen der Krone Spanien und der Ge-ncralstaaten anerkannt und angenommen — am hellen Tagvon Hauptleuten und Soldaten des Regiments Grana,welche zu dem Ende Order erhalten hatten, angegriffenworden, und, nachdem man einige sanier Leute an seinerSeite gctödtct und noch mehrere verwundet, durch jeneSoldaten, welche die Wache an dem einen Thor versahen,verhaftet, sodann aber durch etliche Regimenter des Kaisers, die in dieser Absicht vor der Stadt sich aufgestellt,nach Bonn gebracht worden sey.
»Meine Überzeugung von dieser That ist diejenige, daßdurch sie alle Fürsten, welche in dem betriebenen Fricdens-geschäftc Minister gesendet, in der Person des vorgebuch-ten Bevollmächtigten schwer beleidigt, ein viclgcheiligtes,puf feierliche Worte und förmliche Gcleitbricfe beruhendesRecht gröblich verletzt und ganz Europa durch den Bruchder Traktate für einen Flieden, von dem er endliche Be-ruhigung erwartete, der größte Schaden zugefügt worden.Diese That ist aber für mich insbesondere und den KönigVon Großbrittanieu desgleichen eine um so schwerere Be-leidigung, als ersterer mit dem Churfürstcn von Kölnverbündet und gemeinsam mit uns gegen die Generalstaa-ten im Krieg begriffen war. So sicher es jedoch ist, daßder Gewalrstreich yon kaiserlichen Offizieren verübt wor-den, so kann ich gleichwohl nicht recht annehmen, daßdiese in Folge höhern Auftrages gehandelt. Auf jeden Fallsind die Schuldigen zu bestrafen und Fürst Wilhelm un-verweilt in Freiheit zu setzen. Zögert man damit, so wirddieses Zögern alles klarer in's Licht setzen und den Maaß-stab darreichen, zudem, was man von der Sache glaube»