so dringend gewünschten und gehofften Friedens geheiligteCharakter in der Person des Prinzen von Fürstcnbergverletzt worden, desto heftiger wird, ich kann daran nichtzweifle», der allgemeine Unwille wider die Urheber cincSsolchen Attentats sich aussprechen. Denn von der Zeit an,wo ich, in Folge der Dazwischenkamst und Vermittlungdes Königs von Schweden, meine Absicht kund gab, denKrieg zu beendigen, ließ auch der König von Großbrit-tanicu nicht minder günstige Gesinnungen hiefür blicken,und der Churfürst von Köln, wie der Bischof von Münsterfügten sich unserm Wunsche, und ließen sich die von unsals Ort der Fricdcnsunterhandluugen bezeichnete StadtKöln, welche auch von den Gcncralstaaten der vereinigtenNiederlande und ihre» Verbündeten angenommen ward,als sichere Freistätte des Friedens und der Ruhe mittenunter dem allgemeinen Waffcngetümmcl, gern gefallen.Die Minister und Bevollmächtigten sämmtlicher Fürsten,deren Interesse in Berührung kommen mußte, begabensich nach dieser Stadt, im Vertrauen auf die derselbengegebenen Garantie. Weil jedoch seit einiger Zeit dasRegiment des Marquis de Gr.'na zu Köln in Besatzunglag, so stand zu befürchten, daß diese Truppen die Neu-tralität verletzen konnten; der König von Schweden kamdem Übelstande mittelst seiner Minister am wiener Hof znHülfe, und erwirkte von dem Kaiser, daß er gleich imAnfang der gepflogenen Verhandlungen auf die feierlichsteWeise neuerdings zu demjenigen sich verpflichtete, waser bereits auf dem Reichstage zu Ncgcnsburg versprochenhatte, nämlich die vollste Sicherheit für sämmt-liche Minister der am Friedcnsgcschäfte bethei-ligten Fürsten. Die Briefe, welche hier in Abschriftangebogen werden, legen dies Jedermann klar vor Augen.Nun erfahre ich, daß der Fürst Wilhelm von Fürstenberg,
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