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cisca bei Hof aufgenommen, ist leicht zu crrathen. Sieselbst stellt sich in den Briefen, die von ihr übrig, sehrbestürzt über die mannigfache Überrumpelung von alle»Seiten, klagt über «die Unvorsicht und Blindheit Vur-manns, welcher arme. Teufel so bald den Kopf verloren.»Das Fernere ergiebt sich aus einer Stelle ihres Briefes,den sie von Wertheim aus an einen bedeutenden fürst-lichen Verwandten, sviclleicht an den Markgrafen vonBaden (')f schrieb, und der zugleich zu ihrer Charakteristikdient:
»Es ist wohl ein großes Unglück. Euer fürstliche Gna-den können denken, wie inniglich ich betrübt bin, daß ichmit solcher Disreputation fortgemußt. Zwar hat man nach-gehends gesagt, man wolle mir den Tag meiner Abreisenicht benennen; aber je eher, desto besser, indem jedenTag von Burmann etwas Weiteres bekannt werde. Derarme Mensch, sagen sie, sey wie desperat, weine undheule. Gestern schrieb man von Wien, er sey an Händenund Füßen kontrakt und es stehe sehr schlecht mit ihm. Erkann's nicht lange mehr ausstehen. Die zwei armen Sostdateu (welche um die Sache gewußt) werden nun wohlschon gehenkt scyn. Ich kann E. F. Gnaden das Elendnicht genug beschreiben. Und dies ist das Ärgste, daß derarme Bruder Wilhelm, anstatt, daß er sonst hat spazie-ren dürfen, im Garten und Schloß, und auch Kapuzinerund Doktor bei sich haben, und ein hübsches Zimmer gehabt,nun in dem Gewölbe sich befindet, wo Zriny gesessen,und das mit eisernen Thüren verschlossen ist; ferner, daßkein Mensch, die Soldaten nicht ausgenommen, ein Wortmehr mit ihm reden darf. Ach! wäre Burmann nie nach
(') Um Niemanden in Wien zu kompromittiren, war vielleichtgar keine Adresse beigefügt worden.