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3 (1832)
Entstehung
Seite
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kungen nicht mehr, welche cr bisweilen > in vertrautemZirkel und bei diplomatischen Mahlen, in Anwandlungendes Humors, gegen denselben sich erlaubt, und welche dieFama — um in der Sprache jener Zeit zu reden — meistvergrößert und verstümmelt nach Wien getragen. (')Diese Verkcnnung der Individualität von Seite einesStaatsmannes, der sonst so gut die Menschen kannte undwürdigte, kam demselben theucr genug zu stehen.

Was jedoch zu Erklärung dieser Sache besser als alles übri-ge, führen mag, ist das vertraute Verhältniß, welches Wil-helm mit der Gräfin von der Mark, seiner Base, gepflo-gen. Diese Dame übte seit Längen» einen großen Einflußans die Persönlichkeit Fürstenbergs. Nach der Schilderungdes Herzogs von St. Simon, welcher, in der Regel,die getreusten Portraits seiner (französischen) Zeitgenossenliefert, war sie von ungewöhnlich großen Formen, (')aber dennoch von außerordentlicher Schönheit, die sienoch bis in ihr 52. Jahr zu bewahren wußte, von leb-haftem Geiste, hinreißenden Manieren, kühn, durchdrin-gend, gebietend, (') siegessicher. Dabei besaß sie aberaußerordentlich viel Feinheit und Lebensart, so daß, waSsie mit Ungestüm errungen, freies Opfer der Andern schien.Schon seit längerer Zeit Wittwe, lebte sie nur ihrem ein-zigen Sohn und ihrem Vetter Wilhelm Egon. Sie ver-mochte über ihn alles, und bis zur Ungebühr. Was Frank-reich und Holland damals Kostbares lieferten, kam ihr,durch dessen verschwenderische Güte, zu. Sie liebte Pracht,

(') Das Nähere darüber enthalten die später bekannt gemachtenGravamina des Kaisers.

(') Drauäa, grosso, kowmasxo comms um aout suissa^ Iralüllä au-

'komme, bla moires Na üt. XII.

(H karlaut Iis.»tu et toujourz avoo autoritv. — L'etalt su-Naclau»la teru.mv Nu Woyllö in. plus lmperiause«