tei in Holland habe zu allein den Weg gebahnt, und auchden Ansprüchen des Prinzen von Oranicn scy auf Zubrin-gen des brittischcn Hofes in so fern Rechnung getragenworden, daß seine Souverainität anerkannt werden sollte,sobald die teutschcn Fürsten dem Bunde beiträten. Frank-reich sey auf diese Wünsche Englands eingegangen. Lyonnebemerkte ferner, daß bei standhafter Weigerung des Chur-fürstcn alle Substdiengelder ausschließlich dem Bischof vonMünster zufließen würden, dessen man gewiß sey. Es scyÜbereinkunft der Könige, auf den Fall des Entstehens derbeiden Churfürstcn, mit dem Veitritt jenes Prälaten al-lein sich zu begnügen; dann wurde aber natürlicher WeiseFrankreich auch die eroberten Städte für sich allein undzwar für immer behalten. Lyonne sprach lang und vielvon der heftigen Erbitterung Seiner Allerchristlichstcn Ma-jestät gegen die Gcncralstaaten, eine Erbitterung, welchenur durch einen Krieg sich Luft machen könne; von demstandhaften Entschluß derselben, der treuen Anhänglichkeitan die Alliirtcn und der Weisheit aller getroffenen Maß-regeln. Er bestritt zuletzt die Möglichkeit irgend einer Aus-söhnung, indem das hollandische System sich also gestaltethabe, daß sowohl die natürliche Billigkeit dadurch verletzt,als auch alle Entwürfe des Königs geradezu durchkreuztwürden.
Der Chnrfürst ward sehr betroffen über eine so rundeErklärung, an deren Aufrichtigkeit kaum gezweifelt wer-den mochte; um jedoch die Probe zu haben, ob dieselbeblos ein Schreckschuß gewesen oder nicht, und ob Fürsten-berg's letzte-Äußerungen nicht mehr oder minder mit einemPlane zusammenhingen, ihn, so schnell als möglich, zumAbschluß des Bündnisses zu bestimmen, ließ er durch Krakowsich als gleichsam durch solche Erdichtungen beleidigt hin-stellen, und gab auch zu verstehen, daß, mit Ausnahme