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reit finden. Der Freundschaft des Königs von Englandsicher, würden sie den Krieg keineswegs scheuen, weildieser, aus Furcht vor dem Parliamente, sich durchausnicht getrauen werde, in die französischen Borschläge ein-zugehen. Sie würden sich aber sehr betrügen, denn ihreHülfskräfte scyen nicht von der Art, daß sie so ganz dar-auf sich verlassen könnten.
Frankreich — also fuhr der Prälat fort — werde Wegegenug finden, um mit Gunst der Umstände seine Entwürfeauszuführen. Es stehe in seiner Macht, jeden Tag diespanischen Niederlande in seinen Besitz zu erhalten, sobaldes nur die Grafschaft Roussillon und einen Tbeil vonKatalonien abtreten wolle. Tie gegenwärtige Politik desspanischen Hofes und die unglückselige Verbindung mitOsterreich mache so etwas mehr als wahrscheinlich, unddie Trippel-Allianz lasse dem pariser Hof kein anderesAuskunftmittel mehr übrig. Somit wäre es das nächsteInteresse der Generalstaaten, um beider ChurfürstcnFreundschaft sich zu bewerben.
Der Herr von Lyonne gab Krakow bei seiner Ankunftzu Paris die friedlichsten Versicherungen von Seite desKönigs, und wie er von Eroberungsgedankcn fern, ja ge-neigt sey, das Ergebniß der englisch-schwedischen Vermitt-lung vorerst abzuwarten. Solches bezog sich aber immernur auf Spanien. Dagegen blieb Wilhelm von Fürsten-berg bei seiner Behauptung, daß die Könige von Frank-reich und England den Krieg gegen die Republik bereitsbeschlossen hätten, und derselbe gegen Ende des Juniuseröffnet werden würde. Er theilte die Ursachen der bishe-rigen Zvgerung mit, welche größtenthcils auf die Ver-handlungen des Parlaments und die Kosten der Rüstungsich bezogen; ferner : daß England nichts als E tsandAnd Vlicßingen zu behalten gedenke. Die französische Par-