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des alterschwachen Bischofs von Münster, keiner der an«dcrn teutschcn Ständeso leicht Partei für eine Sache, wiedie vorhabende, sich entschließen würde. Der Bevollmäch-tigte trachtete überdies auf allen Wegen heraus zu brin-gen, ob es mit der Nahe des Krieges wirklich Ernst sey.
Fürstenberg bejahete es standhast und behauptete, wennder Krieg noch nicht ausgebrochen, so liege die Schuldblos daran, daß England seine Flottcnrüstung noch nichtvöllig zu Ende gebracht. Es sey des Chnrfürsten Interesse,schleunig in die angebotene Verbindung zu treten, um somehr, als auf den Fall, daß derselbe und Lüneburg Hol-lands Partei ergriffen, die Schweden zu den beiden Kö-nigen sich schlagen würden; im entgegengesetzten Fallebildete Schweden, von den Beiden ausgeschlossen, eineNulle in der politischen Waagschaale. Der Prinz weissagteden nahen Untergang der Trippcl-Allianz.
Der Konig selbst sprach darauf persönlich mit Krakow,obgleich er unmittelbar an denselben keine Vollmachten ge-habt. Nach einer nochmaligen Unterredung mit Lyonnewurden alle ferncrn Erörterungen über die Frage desTages abgebrochen.
Einige Tage spater eröffnete Fürstenberg in einer neuenKonferenz dem Krakow: das Bündniß zw ischen Frankreichsund Englands Königen sey wirklich zu Stande gekommenund der Krieg wider Holland beschlossen. Es werde jedochdies aus zwei Ursachen zur Stunde noch geheim gehalten;erstens, weil das Kabinct von St. James erst mit Anfangdes neuen Jahres die Feindseligkeiten begonnen wünschte,und dann wegen der Unruhen in Ungarn und des Ein-bruchs der Türken somit der Schein vermieden würde,als ziehe man aus solch einer, die ganze Christenheit betref-fenden Gefahr einen Vorthcil. Daß diese Äußerung weiternichts als eine schöne Phrase war, bewiesen die spätem