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3 (1832)
Entstehung
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welche zum Ziele führen und die Besorgnisse der Teutschettbeschwichtigen würde. Wenigstens behaupten dies dieGegner.

Friedrich Wilhelm ward sowohl durch diese AnsinnenFArstenbergs, als durch das zweideutige Benehmen, wel-ches seine Schritte begleitete, gleich sehr in Verlegenheitgesetzt. Er sendete daher den gewandten Lorenz Krakoweigens nach St. Germain, um die wahren Absichten des Kö-nigs näher auszuforschen. Derselbe erhielt gemessene Auf-trage, Ludewig XIV. alle die Gefahren eines neuen Krie-ges für Teutschland und Europa auseinander zu setzen,und zu Vermittlung des Friedens alles anzuwenden. DieGeheimnisse der Politik sollte er, gemeinschaftlich mitFürstenbcrg, zu welchem er, als tcutschem Fürsten, vonGeburt aus, und als natürlichem Verthcidiger der Inte-ressen seines Vaterlandes mithin, alles Vertrauen hegenmüsse, bestmöglichst auslauschcn. Doch befahl er ihm beiden Ministern die größte Vorsicht an; und als neue Ge-rüchte bald darauf die des Krieges widerlegten, erhielter Order, von diesem selbst, so lange als nöthig, zuschweigen.

Krakow kehrte auf der Reise zu Bonn an, und suchteden Churfürstcn von Köln über seine persönlichen Gesin-nungen auszuholen. Zugleich hatte dieser Besuch zum Zweck,Maximilian Heinrich zu vermögen, daß die Vorschläge zuRcgensburg nicht ganz mit Umgehung des Kaisers undder Stände des Kreises übergeben werden möchten. DerChursürst verhieß, sich durchaus nicht von den übrigenKollegen zu trennen. Krakow fand auch Gelegenheit, mitdem Bischofvon Straßburg sich zu unterreden. Dieser mein-te, die geschlossene Trippel-Allianz habe die Unverschämt-heit der Holländer noch erhöht, und schwerlich dürftensie sich zu Nachgiebigkeit gegen die beiden Churfürsten be-