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versetzt, entweder die Partei Frankreichs oder Hollands znergreifen; obgleich beide an und für sich ihm gleichbedeu-tend seyn können, so steht ihm doch die freie Wahl zn, ob erdem Stärkern oder dem Schwachen? beistehen will. Diejeni-gen, welche für den Ersten? sich zn erklären gedenken, müs-sen sich beeilen, solches noch recht zeitig zu thun; denn beilange??? Zaudern wird ein Verhältniß eintreten, in welchemsie, statt günstige Bedingungen sich erwirken zu können,harte Gesetze sich werden gefallen lassen müssen. Die imGegentheil jedoch mit dem Letztern sich einlassen wol-len, müssen ebenfalls nicht säumen, ihre Absicht in's Werkzu setzen, damit dieser nicht allzu früh zu Grunde gerichtetwerde. Die Meinung Kölns geht dahin, die Partei zuergreifen, mit welcher England hält; sollte also Englandmit Holland halten, so muß es mit diesem sich verbinden.In solche??? Falle vielleicht wird Frankreich den Krieggänzlich aufgeben, und bald sich wieder zun? Frieden be-quemen ; beide Churfürsten dürften sodann auch ihre Städtewieder erhalten, welche von den Holländern dermal nochbesetzt sind, nachdem sie zuvor Subsidien von denselbenempfangen. Sollte dagegen — was auch dermal das Wahr-scheinlichste — England mehr zu Frankreich sich hinneigen,so muß man an letzteres ebenfalls sich anschließen, denndie Gencralstaaten, in dein Zustande, in welchem sie sichgegenwärtig befinden, haben nicht einmal Hoffnung genug,selbst mit Hülfe ganz Teutschlands, sich aufrecht zu er-halten, zumal, da es keineswegs den Anschein hat, alsvb die Schweden so leicht von den Britten sich trennenwerden. Da jedoch die Macht und Nachbarschaft der Fran-zosen allzu gefährlich ist, so dürfte es Roth thun, vondiesem sich stipuliren zu lassen, daß jeder in dein muth--maßlichen Krieg eroberte Platz von ihm nicht inne gehal-ten, sondern in die Hände der Verbündeten überliefert