wurde die Sache Frankreichs, Kölns und die eigene Sachegemeinsame Angelegenheit Vieler.
Die Verhältnisse der beiden Furstenbergc zu Jan de Wittselbst waren übrigens niemals ganz feindselig gewesen;noch in den Jahren 1666, 1667 und 1668 findet man sieentweder unmittelbar mit ihnen oder ihren Gesandten inthätigem Briefverkehr bisweilen auch im Haag, in ver-traulichen und langedauernden Unterredungen mit demLetztern. Der Gegenstand betraf meist die spanische Nieder-lande, Spanien, den Kaiser und die französische Politik.Nheiubergcn bildet jedoch fortwährend den Hanptrefrainin allen Staatsschriften, welche zwischen dem Haag undKöln gewechselt worden.
Es handelte sich namentlich von einem Austausch derStadt und des Amtes zwischen beiden Mächten gegenbilligen Ersatz. Im Jänner desselben Jahres noch hatteWilhelm lebhafte Erörterungen mit dem Herrn von Beu-ningen, und reiste sodann selbst zu dem Großpensionarisab. (') Es ward sofort auch von einer Verzichtleistungauf Borculo gesprochen. Fürstenberg ließ ssch's sehr ange-legen scyn, zwischen der Republik und Münster Friedenzu vermitteln; dies bezeugen die eigenen Worte Bennin-gens, welcher wünscht, der von Bevernin gh möchtein ein besseres Konzept gebracht werden kön-nen. (')
Aus einem spätern Briefe des Gesandten an I. de Wittvom November 1666 erfahren wir, daß Wilhelm mit einerSendung nach Wien abging, um die Frage wegen Spa-nien daselbst persönlich zu verhandeln und in's Reine zu
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II. i?5 u. s, w.
(') Cbenvies. S. 246 - 247.