Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
111
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— III —

ten mehr als ein Denkmal des Hasses, den Brüdern Fär-stcnberg gestiftet. (')

Bei diesen Letztern ward es znm bestimmten Entschluß,die vereinigten Staaten um jeden Preis demüthigen zuhelfen, und es war, wie verschiedene holländische Ge-schichtschreiber richtig bemerkt haben, ein ganz andererZweck, als der Wiedcrgewinn von Rheinbergen, wofürEuropa aufs neue in Feuer und Flammen gesetzt wurde.Zm Zorn über die ihnen so nachtheilige Betriebsamkeit derbeiden »Orakels von Frankreich,« wie sie die Gebrü-der nennen, äußern sie einmal, daß der Kuricrwechselvon Bonn nach Paris und von Paris nach Bonn wie eineEbbe und Fluth vor sich gegangen scy.

Der persönliche Haß, womit die beiden Diplomaten dettOrangistcn und Patrioten Hollands in gleichem Maaßepersönliche Beleidigungen, so wie die Beeinträchtigungder Hoheitsrcchte Kölns vergalten, war um so gefähr,sicher und wirksamer, als sie ihn mit dem jeweiligen In-teresse der einzelnen Gegner, welche wider die Republikgeworben worden, in Verbindung gebracht. Den Königenstellten sie die stolzen Republikaner, den Churfürsten diefcindseligchabsüchtig-zugrcifendcn Nachbarn, den Katholi-ken die proselytisircndcn Protestanten vor Augen. So

t') Nesolurieri van lk. Nk Ebenso die Sammlung der Nean-lutien von Xz-Wenia. 1°. I. XII., endlich auch die größere inFol. Wir haben die zahlreichen Folianten sowohl gedruckt,als im dlSS. für unfern Zweck durchgesehen; allein Auszüge,deren Gewinn an eigentlich historisch-biographischen Zügendoch nur gering seyn dürfte, hätten hier den Raum unnöthigversperrt; alles über die Fürstenberge, namenllich Prinz Wil»Helm, darin Vorfindlichc knüpft sich, erläuternd oder bsstä»ligend, a» bekannte Thatsachen und gedruckte Äußerungen.