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entbehre, das Reich gleichwohl gegen die Türken beschüz-zen helfen, wenn es anders nicht mit diesem selbst zuGrund gehen wolle. So viel Macht, als nöthig, um denGlanz jener'Würde zu bestreiten, wäre auch noch bei an-dern Dynastien anzutreffen. Wolle man aber einzig undallein auf die Macht von Österreich'Rücksicht nehmen, sohöre jede Wahlfrciheit von vorn herein völlig auf, undes bleibe nichts mehr übrig, als sklavisch demselben anzu-hängen, und seine Prinzen könnten dann selbst noch alsKnaben den kaiserlichen Thron besteigen.
»Auch sie, die Brüder von Fürstenberg, seycn der Mei-nung, daß man ans die Empfindlichkeit des Auslandes nichtunbedingt Rücksicht nehmen, noch geradezu es dulden sollte,daß dasselbe diktatorische Gesetze vorschreibe; allein die frem-den Machte hegten kcineSweges die Absicht, den Wahlfür-sten irgend etwas vorzuschreiben, sondern sie beschränktensich blos auf die einfache Auseinandersetzung alles dessen,was Österreich ihnen schlimmes zugefügt, und der Roth,wendigkeit, in der sie sich befanden, zu den Waffen zugreife»; wobei also den Chnrfürsten durchaus das Ermes-sen übrig bleibe, ob durch die Ernennung eines Kaisers,der ein solches Ercigniß durch seine bloße Wahl schon herbei-führe, für die Ruhe des Reiches wohl gesorgt werde odernicht? Wenn von diktatorischem Einschreiten die Rede scy,so könne dasselbe nur auf Jene sich beziehen, welche be-standig den Satz aufdrängten: »Niemand als Leopold dürfegewählt werden.« Bei dem Baicr hörten alle die Hinder-nisse auf, welche dem Österreicher sich entgegenstellten, dadie Franzosen auf alle Weise jenen unterstützten, undsicherlich würde derselbe das Diadem nicht verschmähen,sobald er nur Gewißheit hätte, daß er mit Stimmenmehr-heit gewählt worden. Nicht unzweckmäßig jedoch dürfte esscyn, zuerst die Gesinnungen seines Herzens zu erforschen.
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