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terschreiben, dessen sich noch kein zu der hohen Würde Er-nannter jemals geweigert; wohl aber müsse man dahintrachten, sie künftig vor jedem Bruche sicher zu stellen.Solches sey nur dadurch zu erzielen, daß man einen Für-sten wähle, der die Wurzeln seiner Macht im Reiche sel-ber suchen müsse; welcher seine eigene Erhaltung allein andie des Reiches knüpfe, und welcher deshalb kein anderesInteresse habe, als die Gunst der Wahlfürsten sich zu er-halten. Zugleich müsse derselbe jedoch so viele Macht be-sitzen, daß er einerseits im Stande sey, durch dieselbe denGlanz jeuer Würde zu behaupten und der Nation nichtzur Schmach gereiche, andererseits aber durch sie nichtSchreck- und Trugmittel in Bewegung setze und auf dieFürsten einen verfassungswidrigen Einfluß übe; vielmehrsey jene Macht also zu ermaßigen, daß einerseits das freieStimmrecht der Wähler erhalten, und andererseits die ge-schlossenen Verträge durchgesetzt werden könnten. DieSelbstständigkeit des Reiches in ihrem ganzen Umfangzu schützen, sey der Wahlkapitulation alleiniger Zweck.Für das Interesse des Reiches dürfte allerdings von höch-ster Wichtigkeit seyn, daß der Kaiser endlich einmal aus-gerufen werde. Weit entfernt, gegen irgend einen der Be-werber die gebührende Achtung zu verletzen oder derenCharakter zum Gegenstand ihrer Kritik zu machen, nähmensie sich gleichwohl das Recht heraus, ohne irgend einePersönlichkeit ihre Ansicht auszusprechen.
»Die Augen ihrer geistlichen Kollegen seyen auf Leo-pold Wilhelm gerichtet. Allein da die Spanier erklärt,daß auch nicht ein Dorf zu Bestreitung der nöthigen Be-dürfnisse ihm abgetreten werden dürfte, gleichsam als obdaraus schädliche Theilung und wirkliche Schwächung derösterreichischen Hausmacht erfolgen würde; und da mansogar ferner aufgestellt, kein anderes Mitglied jenes Hau-