gem Zusammentreffen, sehr oft mit einander vereinigtdem Ehurfnrsten von Köln, als gemeinschaftlichem Be-herrscher mit Vorbehalt der eigenthümlichcn Reichsver-hallnissc und der noch eigeiithümlichern bürgerlichen Frei-heiten, beharrlich und hindernd entgegen traten, und demErzstifte manchen sauren Schweis austrieben, und dieFreuden der Regierung Maximilian Heinrich mehr alsverbitterten. Es herrschte wider den einflußreichenDomherrn, welcher bereits die Entschließungen Maximi-lian Heinrichs leitete, eine entschiedene Abneigung, welchebei mehr als einem Anlaß sich deutlich kund gab.
Den ersten boten die inncrn Streitigkeiten des Jahres1650 dar, wo der Herzog von Lothringen drohende Mienegegen die Stadt machte und das Gerücht sich verbreitete,daß Knegsvolk von Seiten des Erstern in keiner andernAbsicht gerüstet würde, als um den ehrgeizigen und nene-rnngssüchligen Adel der Stadt in seinen Planen zum Um-sturz der theuer genug erworbenen Reckte und Privilegienzu unterstützen. Der Churfürst, von der Unruhe der Gc-müther in Kcnntniß gesetzt, eilte, auf Fürstcndergs Rath,
(') Über die fernern kölner Verhältnisse schweigen die fürsten-berg'sche» Hausaklen gänzlich; eben so »der die Beruhrui genmit den Lullichern. Obgleich der Verfasser, Mit Spezial?Empfehlungen der niederländischen Regierung versehen, mehr«falls in die geweihten Papiergrufte, »lullicher Sladt-Archir-- genannt, zu dringen verbucht, so kvnnle ei doch nichtsHandfchrOtliches daraus für seinen Zweck gewinnen. Zhmschien, daß mehr Unkunde der 'Mchioliten, als bofer Willedaran Schuld tiUg. Manches jedoch enthalten die Soripwrosrerurrr I^ovärerrstuiri, zumal und Fau/oir, welche hier
hauxlsächiich venutzl worden. Auch Irrst, än ?!>?? äs
lblikIS. I. ff.